I. Vorsorge


SCHWANGERSCHAFT
Als Hebamme bin ich dafür ausgebildet, eine physiologisch verlaufende Schwangerschaft eigenständig zu betreuen. Jede Frau kann selbst entscheiden, wo und in welchem Umfang sie ihre Vorsorgen bei der Hebamme, in einer gynäkologischen Praxis oder im Wechsel wahrnimmt. Entsprechend der Mutterschaftsrichtlinien führe ich die Vorsorgen zu Hause ab Beginn der Schwangerschaft alle vier Wochen bzw. in zweiwöchigem Abstand nach der 32. Schwangerschaftswoche durch.
HIERZU GEHÖREN:
Allgemeine Anamnese
Blutdruckmessung
Kontrolle des Wachstums der Gebärmutter
Feststellung des Körpergewichts
Feststellen der Lage des Kindes
Untersuchung des Mittelstrahlurins
Kontrolle der kindlichen Herztöne
mittels Dopton
50g oraler Glucose-Toleranz-Test (oGTT)
Messen des Symphysen-Fundus-Abstands
alle notwendigen Blutentnahmen nach den Mutterschaftsrichtlinien des G-BA

MUTTERPASS


II. DIE BERATUNG

Die Schwangerschaftsvorsorge durch eine Hebamme umfasst neben der medizinischen Betreuung auch die Beratung zu vielfältigen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Im Rahmen unserer Termine besprechen wir Ihre individuellen Anliegen und Fragen. Dazu gehören beispielsweise Möglichkeiten zur Linderung schwangerschaftsbedingter Beschwerden, die Vorbereitung auf das Wochenbett sowie Fragen zum Geburtsverlauf und zur Gestaltung der Geburt.
Ich nehme mir Zeit, Sie entsprechend Ihrer persönlichen Situation zu beraten, Ihre Wünsche und Vorstellungen zu berücksichtigen und Sie bei informierten Entscheidungen zu unterstützen – sowohl im Einzelgespräch als auch gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin.
Eine vertrauensvolle und individuelle Betreuung bildet die Grundlage meiner Arbeit. Selbstverständlich unterliege ich als Hebamme der gesetzlichen Schweigepflicht.
III. TAPING
Kinesio-Taping kann helfen, Beschwerden in der Schwangerschaft oder im Wochenbett zu lindern. In der Schwangerschaft nutze ich das Tape bei Schmerzen am Rücken oder im Ischiasbereich, bei Wassereinlagerungen oder stütze damit den immer größer werdenden Bauch. Im Wochenbett hilft es wiederum, die gedehnten Bauchmuskeln bei einer Rektusdiastase zu entlasten und wieder zueinander zu bringen. An der Brust regt das Tape die Durchblutung an und lässt gestaute Milch wieder fliessen. Da das Taping zu den alternativen Heilmethoden zählt, wird es nicht immer von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bitte fragen sie vor dem Termin bei ihrer Versicherung nach.
IV. Softlasertherapie

Die Therapie mit einem Low-Level-Laser wird seit den 1960er Jahren als wirksame, nebenwirkungsfreie Regulationstherapie eingesetzt und hilft sowohl in der Schwangerschaft als auch im Wochenbett Beschwerden zu lindern. Durch den hohen Energiegehalt der Bestrahlung wird der Zellstoffwechsel aktiviert und der Heilungsprozess angeregt. Dies ist der wichtige Unterschied zu einem Hard-Level-Laser im viel höheren Wattbereich, welcher zum Beispiel bei Operationen genutzt wird.

Die Kosten für eine Lasertherapie variieren anhand der Größe der zu behandelnden Fläche und deren Behandlungszeit. Diese werden nur selten von den Krankenkassen übernommen. Bitte fragen sie vor der Therapie bei ihrer Krankenkasse nach. Auf Anfrage sende ich ihnen gerne die Kostenaufstellung für Primär- sowie Folgebehandlungen zu.





